Portal der Cluster und Netze

Frequently Asked Questions (FAQ)

Wer steht hinter der Initiative und wofür engagiert sich KompetenzCluster?

KompetenzCluster ist eine Initiative des VDI. Gemeinsam Partnern der Initiative engagieren wir uns in folgenden Bereichen:

Bei der Erreichung dieser Ziele setzen wir auf ein Bündel von Instrumenten - online wie offline. Zu möglichen Instrumenten der Initiative gehören:

Diese Maßnahmen realisieren wir gemeinsam mit Partnern. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Partner werden und sich gemeinsam mit uns für Ingenieurkompetenz und den Standort Deutschland engagieren wollen!

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Wie kann man Partner werden und was kostet die Mitgliedschaft?

Unter „Partner werden!“ stellen wir die verschiedenen Möglichkeiten vor, sich für die Initiative zu engagieren. Diese reichen von der Bereitstellung von Leuchttürmen der Innovation über die inhaltliche Mitverantwortung bis hin zum Sponsoring.

Je nachdem, wie stark Sie sich engagieren, fallen unterschiedliche finanzielle und inhaltliche Beiträge an. Als „Lieferant“ von Leuchttürmen der Innovation oder als Netz, das in unserer Datenbank gelistet wird, entstehen Ihnen keine finanziellen Kosten - ggf. jedoch zeitlicher Aufwand durch die Zusammenstellung der erforderlichen Informationen und deren Abstimmung. Das gleiche gilt für Ihr Engagement auf der Ebene der Cluster- und Themenfeldseiten.

Wollen Sie mit uns gemeinsame Projekte realisieren, erwarten wir in der Regel eine finanzielle Beteiligung, deren Höhe im Einzelfall zu definieren ist.

Sponsoring setzt per definitionem finanzielles Engagement voraus. Wie hoch dieses ist, hängt von der von Ihnen gewählten Sponsoringoption ab. Gerne entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein maßgeschneidertes Sponsoringpaket.

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Was sind Kompetenzcluster?

Unter Clustern verstehen wir die regionale Konzentration von Produzenten, Zulieferern, Forschungseinrichtungen (z. B. Hochschulen), Dienstleistern (z. B. Design- und Ingenieurbüros) und verbundenen Institutionen (z. B. Verbände und Handelskammern). Dabei müssen die Unternehmen nicht notwendigerweise aus einer Branche stammen. Häufig zeichnet sich ein hochinnovativer Cluster geradezu dadurch aus, dass über Branchengrenzen hinweg zusammen gearbeitet wird.

Die Akteure eines Clusters stehen über Liefer- oder Wettbewerbsbeziehungen oder gemeinsame Projekte wie z.B. Forschungs- und Entwicklungsprojekte miteinander in Beziehung. Häufig ist ein Cluster durch die Präsenz eines oder mehrerer formeller Innovationsnetzwerke charakterisiert und Innovationsnetzwerke werden gezielt dazu genutzt, Cluster zu entwickeln.

Kompetenzclustern wird deswegen so viel Aufmerksamkeit geschenkt, weil davon ausgegangen wird, dass diese besonders wertschöpfungsintensiv und standortgebunden sind. Dies ist im internationalen Standortwettbewerb deshalb so wichtig, weil erfolgreiche Cluster nicht ohne weiteres beispielsweise in Billiglohnländer abwandern - ganz im Gegenteil, sie entfalten national und international eine Sogwirkung auf Unternehmen und andere Akteure, sich anzusiedeln und dadurch die Sogwirkung des Clusters weiter zu steigern.

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Welche Kriterien liegen der Auswahl eines Kompetenzclusters zugrunde?

Bei der Auswahl der Kompetenzcluster haben wir uns an folgenden Kriterien orientiert:

Regionale Konzentration in einer Branche oder einem Innovationsfeld gekennzeichnet durch überdurchschnittlich hohen Anteil an

(Technologische) Exzellenz einer Region, gekennzeichnet durch

Wahrnehmung und Selbstverständnis als Cluster

Zukunftsfähigkeit

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Wie groß ist ein Kompetenzcluster?

Sowohl in räumlicher Hinsicht als auch in Bezug auf die Anzahl von Unternehmen in einem Cluster gibt es keine eindeutigen Zahlen über die optimale Größe. Die räumliche Ausdehnung des Clusters ist durch die Lokalisation der Unternehmen, die direkt an der Technologie oder Dienstleistung mitwirken, bestimmt. Dies kann eine Stadt, eine Metropolregion oder ein/mehrer Bundesland/er sein. Auf keinen Fall bestimmen administrative Grenzen die Grenzen eines Clusters. Dies gilt auch für Landesgrenzen. So erstreckt sich beispielsweise der Chemie- und Biotechnologiecluster am südlichen Oberrhein über drei Länder hinweg.

Hinsichtlich der Anzahl der Unternehmen und der in einem Cluster Beschäftigten lassen sich ebenfalls keine Regeln aufstellen. Das Institute for Strategy and Competitiveness an der Harvard Business School hat in seiner Cluster-Meta-Studie festgestellt, dass immerhin 41,6% der Cluster weniger als 100 Unternehmen aufweisen, in 38,1% der Cluster gibt es weniger als 5000 Beschäftigte. Für Deutschland wurde eine durchschnittliche Beschäftigtenzahl von 5000 ermittelt. Gleichwohl gibt es zahlreiche Cluster mit mehr als 600 Unternehmen oder 30.000 Beschäftigten. Hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit des Clusters ist die Größe kaum ausschlaggebend.

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Wie viele Kompetenzcluster gibt es in Deutschland?

Der Clusterbegriff ist eng mit der Idee der Einzigartigkeit verknüpft: Der thematische Schwerpunkt des Clusters muss im weltweiten Kontext ein Alleinstellungsmerkmal aufweisen und der Cluster muss innerhalb Deutschlands deutliche Konzentrationstendenzen aufweisen. Diese beiden Aspekte zeigen, dass es in Deutschland nicht allzu viele Cluster geben kann. Je nachdem, ob man Themen wie Handel, Dienstleistungen, Landwirtschaft oder Handwerk mit berücksichtigt, kann man von ca. 50-80 Clustern in Deutschland ausgehen.

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Müssen Kompetenzcluster eine lange Historie haben?

Viele Kompetenzcluster sind historisch gewachsen und haben ihre Wurzeln im 19. oder frühen 20.Jahrhundert. Allerdings gibt es auch jüngere Cluster, häufig in jungen Themenfeldern wie der Biotechnologie oder der Informations- und Kommunikationstechnologie. Diese sind oftmals um besonders gute Forschungseinrichtungen herum entstanden oder bildeten sich auf der Grundlage bereits bestehender Kompetenzen in traditionsreicheren Industrien. Beispielsweise entstehen Cluster in der Biotechnologie oder der Nanotechnologie häufig im Umfeld der chemischen und/oder pharmazeutischen Industrie. Cluster können politisch gefördert werden - bei vielen älteren Clustern ist dies auch der Fall gewesen - jedoch ist es kaum möglich, ein Cluster auf dem politischen Reißbrett zu entwerfen, ohne dass erste entsprechende Potenziale in der Region vorhanden sind.

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Wie können Unternehmen von KompetenzCluster profitieren?

Unternehmen stellen die Kernelemente eines Clusters dar. Entsprechend werden sie von KompetenzCluster auch besonders stark profitieren.

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Welche Rolle spielen Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Kompetenzclustern?

Die Exzellenz eines Clusters ist ganz wesentlich von der Exzellenz der Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Cluster sowie von erfolgreichen Austauschprozessen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geprägt. Daher spielen Hochschulen und Forschungseinrichtungen eine zentrale Rolle. Diese kann jedoch nicht losgelöst von den Unternehmen im Cluster gesehen werden. In Hinblick auf wirtschaftliche Dynamik kommt dem Gründungsgeschehen aus Hochschulen heraus eine besondere Rolle zu.

Der Nutzen der Initiative für Hochschulen und Forschungseinrichtung besteht neben der Profilbildung und Kontaktanbahnung insbesondere darin, dass über die persönlichen Mitglieder des VDI zahlreiche Kontakte zu den Unternehmen auf allen Organisationsebenen hergestellt werden können. Dies gibt neue Impulse für die Drittmittelakquisition und setzt Potenziale etwa bei der Vermittlung von Absolventen frei.

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Wie unterscheiden sich Kompetenzcluster von Kompetenznetzen?

Kompetenznetze sind Kooperationsverbünde von Wissenschaft und Wirtschaft, die sich entlang von Wertschöpfungsketten organisieren. Der Zusammenhang zwischen Kompetenznetzen und Clustern lässt sich auf folgenden Ebenen beschreiben.

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Welche Beziehung besteht zwischen KompetenzCluster und weiteren Initiativen für den Standort Deutschland?

Mit dem Thema KompetenzCluster greift der VDI als neutrale und politikunabhängige Institution ein neues Thema auf, das so noch nicht Gegenstand einer Initiative gewesen ist. Im Mittelpunkt der Initiative stehen erfolgreiche Cluster und die in ihnen gebündelte Ingenieurkompetenz. Es geht weniger um die Organisiertheit des Clusters oder gute Managementkonzepte, sondern um internationale Sichtbarkeit und Innovationserfolge.

Entsprechend sieht sich KompetenzCluster als komplementär zu anderen Initiativen für den Standort Deutschland. Die Mitwirkung bei KompetenzCluster schließt die Mitwirkung an anderen Initiativen nicht aus. Vielmehr begrüßen wir die Verknüpfung mit anderen Initiativen, die KompetenzCluster als Meta-Portal gerne in ihrer weiteren Profilbildung unterstützt.

Entsprechend seiner Zielsetzungen und der spezifischen Ingenieurkompetenz in KompetenzCluster bieten wir Dienstleistungen, die sich so nicht in anderen Standortinitiativen finden. Hierzu gehört z.B.

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